Wie Licht uns und unsere Leistung beeinflusst

Wie Licht uns und unsere Leistung beeinflusst

Wie Licht uns und unsere Leistung beeinflusst

Viele Menschen kennen dieses Phänomen: Im Frühling und Sommer fühlen sie sich fit und frisch und könnten Bäume ausreißen. Im Herbst und vor allem in den dunklen Wintermonaten fühlen sie sich müde und abgeschlagen. Am liebsten möchten sie sich verkriechen und den ganzen Tag schlafen. Der Grund dafür ist, dass Licht der Taktgeber für die innere Uhr ist. Sonnenlicht oder künstliches Licht beeinflussen die Gesundheit sowie die Psyche der Menschen.

Welchen Einfluss hat Licht auf den Menschen?

Grundsätzlich beeinflusst Licht die Stimmung, Aufmerksamkeit sowie kognitive Leistungsfähigkeit der Menschen. Es schafft einen Schlaf-Wach-Zyklus und sorgt dafür, dass sich der Mensch entspannen kann. Werden Menschen Licht ausgesetzt, bilden sich das Stresshormon Cortisol und das Glückshormon Serotonin. Sind im Licht hohe Blauanteile vorhanden, wird die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin gehemmt. So fühlen sich die Menschen konzentriert und euphorisiert. Licht wirkt sich auf den Tag- und Nachtrhythmus des Körpers aus. Da im Winter das Tageslicht geringer ist, sinkt der Serotoninspiegel und der Melatoninspiegel bleibt tagsüber verhältnismäßig hoch.

Welches Licht ist gut für die Psyche?

Grundsätzlich wirkt sich jede Art von Licht positiv auf die Psyche des Menschen aus. Da Farben ebenfalls das Gemüt der Menschen beeinflussen, macht es Sinn, Farben mit einer positiven Wirkung zu nutzen und diese mit Licht zu vereinen. Blaues Licht wirkt beständig und beruhigend. Es sorgt für innere Ruhe und Entspannung. Rotes Licht hingegen steht für Dynamik, Lebensfreude und Kraft. Es spendet Wärme und wirkt motivierend. Wichtig ist bei rotem Licht, dass es gemäßigt eingesetzt wird. Andernfalls kann es schnell aggressiv wirken. Grün wirkt erfrischend und beruhigend. Außerdem wirkt es kommunikativ und kreativitätsfördernd. Gelbes Licht hingegen sorgt für gute Laune und schafft ein positives Ambiente. Orange ist wohl die gemütlichste Farbe. Sie lädt zum Entspannen ein und verleiht Wärme. Im Gegensatz zu rotem Licht ist es weniger aufdringlich. Wenn Farbe und Licht kombiniert werden, sollte grundsätzlich die Farbe gewählt werden, mit der man sich am wohlsten fühlt. Von der Farbe Rot ist eher abzusehen, da sie eine aggressive Wirkung ausstrahlt. Gut für die Psyche sind die Farben Gelb, Grün, Blau und Orange. Bei blauem Licht sind Menschen am leistungsfähigsten.  Besseres Arbeiten durch die Wirkung von blauem Licht ist wissenschaftlich bewiesen.

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Welche Auswirkungen haben die extremen Lichtverhältnisse auf das Leben der Menschen?
Licht ist ein entscheidender Zeitgeber für die innere Uhr. Innerhalb weniger Minuten stellen sich akute Wirkungen ein. Bei einer deutlichen Erhöhung der Beleuchtungsstärke wird Müdigkeit weniger wahrgenommen und die Leistungsfähigkeit gesteigert. Der menschliche Körper erfährt eine Langzeitwirkung bei wiederholten Veränderungen der Lichtintensität. So können regelmäßige Spaziergänge morgens bei Tageslicht die innere Uhr stabilisieren. Setzt sich ein Mensch am Abend zu viel Licht aus, kann dies seinen individuellen Rhythmus verschieben. Daraus resultieren Schlafstörungen. Wenn die Menschen morgens früh aufstehen, haben sie eine sehr verkürzte Schlafdauer. Chronischer Schlafmangel ist die Folge. Da ein Mensch nicht vorschlafen kann, muss er den Schlafmangel durch anschließenden Schlaf kompensieren.

Welches Licht ist gesund?

Nicht nur das Licht selbst wirkt sich auf den menschlichen Organismus aus, sondern auch die Farbtemperatur. Zwar ist Tageslicht am gesündesten, aber besonders in der dunklen Jahreszeit können LEDs eine ideale Lichtstimmung erzeugen. Neben den Sehzellen im Auge sind auch die Ganglien-Zellen der Wirkung von Licht ausgesetzt. Diese schütten Botenstoffe aus, die sich direkt auf die innere Uhr der Menschen auswirkt. Sie reguliert die Körpertemperatur, den Puls und die Wachheit. Ist ein Mensch eher bläulichem Licht ausgesetzt, steigt das Hormon Serotonin. Es signalisiert dem Körper, dass er aktiv sein soll. Strahlt das Licht wie ein Lagerfeuer in rötlichen, warmen Tönen, wird dem Körper Ruhe und Entspannung signalisiert. Er schüttet Melatonin aus. Besser ist es deshalb, auf bläuliches Licht zu verzichten und vermehrt auf warme Töne, wie Rot oder Orange zu setzen.

Welches Licht fördert Konzentration?

Grundsätzlich ist Tageslicht am besten, um konzentriert zu arbeiten. Der Schreibtisch sollte sich im 90 Grad Winkel zum Fenster befinden, da ein frontaler Lichteinfall die Konzentration behindern kann. Ist kein ausreichendes Tageslicht vorhanden, empfiehlt es sich, helles, bläuliches Licht zu nutzen, um eine maximale Konzentration herbeizuführen.

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Zusammenfassend kann man sagen, dass Licht den menschlichen Organismus enorm beeinflusst. Die gesundheitliche Relevanz dieses Themas ist nicht zu unterschätzen. Denn nicht umsonst beklagen sich Menschen vermehrt in den dunklen Wintermonaten über Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Wird Licht jedoch zur falschen Zeit eingesetzt, kann sich dies negativ auf die Gesundheit auswirken.